Interview mit Bernard Jakoby
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7. Sie thematisieren die so genannten Nachtodkontakte, also jene Kontakte zwischen Lebenden und Verstorbenen. Ein esoterischer oder wissenschaftlicher Ansatz?

Nachtodkontakte werden von weit über der Hälfte der Bevölkerung eines Landes erlebt. Darunter werden spontane Kontakte mit Verstorbenen in Form von Gegenwartsempfinden, Gerüchen, Erscheinungen oder Träumen verstanden. Das sind empirische Belege für das Fortleben nach dem Tod.

8. Was ist eigentlich dran, dass man kurz vor seinem Ableben mit Bildern aus der Vergangenheit konfrontiert wird?

Die Bilder des Lebens treten beim Sterbeprozess an die Oberfläche des Bewusstseins. So mancher Sterbende versucht, mit sich ins Reine zu kommen und sehnt sich deswegen oft noch in den letzten Tagen nach Aussöhnung. Es sind die unerledigten Dinge unseres Lebens, die das Sterben so schwierig machen für viele Menschen. Gegenwärtig beispielsweise tritt der verdrängte Krieg bei den über 80jährigen an die Oberfläche des Bewusstseins. Das ist ein absolutes Tabuthema, das jedoch von jeder Sterbebegleiterin bestätigt wird.

9. Sie schreiben, dass das Wissen über das Jenseits der ein wichtiger Schlüssel zum Verständnis des eigenen Lebens ist. Können Sie das näher erläutern?

Das heute vorliegende Wissen über das Sterben kann dazu beitragen, dass wir wieder lernen, liebevoller und würdiger mit Sterbenden umzugehen. Jeder Mensch ist in einen größeren geistigen Sinnzusammenhang eingebunden und ist, wenn er stirbt die Essenz seiner Gedanken, Worte und Taten. Wenn wir allerdings heute in massiver Weise in die Sterbeprozesse eingreifen und andererseits offen über aktive Sterbehilfe diskutieren, so spiegelt das nur die Unsicherheit und Angst vor dem Tabuthema Sterben wider. Der Mensch ist weitaus mehr als sein Körper. Er ist ein geistiges Wesen und eingebunden in einen göttlichen Plan. Wenn wir das leben würden, wären wir schon jetzt ein Teil der Ewigkeit.  

10. Sie selbst leiten Seminare zu den Themen Tod und Sterben. Wie kann man sich ein solches Seminar vorstellen?

Zu meinen Seminaren kommen Menschen aus allen Bereichen der Gesellschaft, die meistens einen persönlichen Verlust erlitten haben. Zu Beginn des Seminars haben die Teilnehmer die Möglichkeit über ihre eigenen Erlebnisse zu sprechen. Dann gehe ich im Laufe des Seminars auf diese Schwerpunktfragen ein, die sich daraus ergeben. Das ist stets eine sehr intensive Arbeit, da die meisten Menschen es oft noch nicht einmal gewohnt sind, ihren eigenen Wahrnehmungen zu trauen.

11. Sie haben ein kürzlich das Buch »Gesetze des Jenseits. Botschaften von Gregory.« veröffentlicht. Können sie uns kurz mitteilen, worum es in diesem Buch geht?

Im neuen Buch spricht meine Dualseele Gregory zu mir. Es handelt sich also um Durchgaben aus der anderen Welt. Die Menschen werden aufgerufen zu erkennen, dass sie geistige Wesen sind und in den bevorstehenden Bewusstseinswandel der Menschheit eingebunden sind. Der Dual ist die Liebe in uns, die den Menschen mit Gott verbindet. Wer vertrauensvoll auf seine innere Stimme hört, wird die Erfahrung machen, dass in der Innenwelt die Essenz allen Wissens vorhanden ist. Wir werden getragen von der Liebe Gottes. Wer diesen Seelenkern in sich entdeckt, verfügt über eine unerschöpfliche Kraftquelle und erkennt, dass er ein unsterbliches Wesen ist.
Die Botschaften Gregorys beschreiben den Weg, den Kontakt zu seinen Seeleninnenräumen zu finden.


12. Soeben ist Ihr neues Buch »Hoffnung auf ein Wiedersehen« erschienen. Was unterscheidet dieses Buch von Ihren anderen Publikationen?

Hier habe ich alle Fragen aufgegriffen, die sich von der Sterbegleitung bis zur Trauerheilung praktisch immer wieder ergeben. Ich habe dieses Buch aus der Sicht eines Trauernden verfasst und tröstliche Gedichte eingefügt. Es ist ein Trostbuch, das für jeden, der jemanden verloren hat, geeignet ist. Die gleichnamige CD enthält von mir verfasste und gesprochene Meditationen mit heilsamer Musikuntermalung.


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